Aus dem Archiv der ExtraTip Mediengruppe.
vom 21.07.2010


„Der Kali-Konzern denkt um“

Das thüringisches Unternehmen KUTEC soll Lösung für K+S-Entsorgungsprobleme entwickeln. Foto: ArchivThüringisches Unternehmen KUTEC soll Lösung für K+S-Entsorgungsprobleme entwickeln

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Ronald Schminke. Foto: ArchivWitzenhausen. Auf dem Regionaltreffen der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. in Witzenhausen berichtete der niedersächsische Landtagsabgeordnete Ronald Schminke von einem Erfolg. Der Kalihersteller hat ihm gegenüber zugesagt, das thüringische Unternehmen KUTEC zu beauftragen, eine Lösung für ihre Entsorgungsnöte zu entwickeln.

Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. hatte im März 2009 das Betriebskonzept für die Grube Roßleben vorgestellt. Dort soll mit Verfahren der K-UTEC AG Kalidünger produziert werden, ohne dass Salzlaugen an die Umwelt abgegeben und Salzhalden angelegt werden müssen. Bei der damaligen Regionalkonferenz in Treffurt waren auch mehrere Mitarbeiter der K+S Kali GmbH anwesend.

Dr. Walter Hölzel, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz. Foto: Archiv„Wir freuen uns und wir sehen K+S jetzt auf dem richtigen Weg. Es hat schon Größe, wenn K+S die Anregung eines Kritikers aufgreift, den man vorher heftig bekämpft hat. Offenbar hat der Kalihersteller eingesehen, dass man mit Einstweiligen Verfügungen einen verlorenen Anschluss an die technische Entwicklung nicht aufholen kann,“ so Dr. Walter Hölzel, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz.

Die Mitgliederversammlung der WWA e.V. hat in Witzenhausen die Arbeit des Vorstands bekräftigt und ihm aufgegeben, dass Gespräch mit der EG zu suchen, damit europäisches Recht auch am Beispiel der Werraversalzung umgesetzt wird. Es könne nicht angehen, dass der einzige Fluss, der vollständig deutscher Hoheit unterstehe, der am stärkste belastete Fluss Europas bleibe.

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Lesen Sie hier mehr zum Thema, die Pressemitteilung des niedersächsisches Landtagsabgeordneten Ronald Schminke:

„Überfälliges Signal von K+S!“ – K+S-Vorstandsmitglied Dr. Diekmann sagt Analyse der Laugen und Salze durch K-UTEC zu (vom 21. Juli 2010)



Lesermeinungen zu diesem Artikel

Zweifler schrieb am 22.07.2010 um 00:19:30
"Soviel Hoffnung, das die es ehrlich meinen? Da wird die Truppe vom Podium in Dippach degradiert, denn die wußten alles und vor allem das es nicht geht! Der Runde Tisch wird mit dieser Aussage als inkompetent deklassiert und scheint für KS seine Aufgabe nur auf den Zeitgewinn auszurichten? KUTEC wird wohl gesagt bekommen wie die Ergebnisse auszusehen haben: geht nicht, zu teuer..."
Werrasteiger schrieb am 22.07.2010 um 11:42:14
"Das ist eine gepfefferte Ohrfeige an die Gewerkschaftler und Schleimer. Da erfährt die Belegschaft Dinge die sie von den gewählten Vertretern und der Führung vor Ort aber anders verkauft bekommt. Finger in der Wunde der Versäumnisse hoffentlich hilfts?"
Meine Meinung schrieb am 23.07.2010 um 19:33:34
"Na da wird aber noch viel Salzwasser die Werra runterfließen bis da was rauskommen sollte, oder ist es wie in der Vergangenheit auch: mal ein paar krumen hinbröckeln, wird schon reichen"
(Lesermeinungen sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen)

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